Auktionshaus

Hier finden Sie Antworten rund um unser Auktionshaus.
Selbstverständlich steht auch Ihnen der Weg der internationalen Versteigerung durch uns offen.

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Service:

Mo. – Fr.: 10:00 – 17:00

Tel.: +49 176 833 933 98

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Auktion

Eine Auktion, auch genannt Versteigerung, ist ein Verkauf der besonderen Art; hier geben Kaufinteressenten, sogenannte „Bieter“, ihre verbindlichen Gebote auf beispielsweise einen Kunstgegenstand oder eine Antiquität ab. In der Regel können die zu versteigernden Gegenstände vor der Auktion in Augenschein genommen werden.

In einer traditionellen Auktion nimmt der Auktionator stellvertretend für die Verkäufer die Gebote der Bieter entgegen. Bieter können bei der Auktion anwesend sein – online oder telefonisch mitsteigern, ist möglich.

Bei fast allen Auktionen wird ansteigend geboten, das heißt, das höchste Gebot wird zuletzt genannt und bekommt den Zuschlag.

Möchte der Anbieter seine Gegenstände möglichst zu einem hohen Preis verkaufen, so ist der Bieter hingegen natürlich interessiert, die Ware so günstig wie möglich zu ersteigern. Hier ist immer ein etwas Nervenkitzel im Spiel! Wird ein zu hoher Preis angesetzt, kann es sein, dass er seine Ware nicht verkauft, weil niemand ein Gebot abgibt.

Setzt man den Preis hingegen zu gering an, entgeht ihm womöglich ein guter Gewinn! Allerdings kann ein niedrig angesetzter Preis bei einem interessanten Objekt auch die Bieter „anstacheln“, sich gegenseitig zu überbieten, denn wir Menschen sind nun einmal Jäger und Sammler …

Was eine Auktion immer spannend macht: Jeder Bieter weiß zwar, wieviel er selbst zu bezahlen bereit wäre – kennt aber nicht die Bereitwilligkeit seiner Mitbieter! Oftmals sind es sehr seltene oder sogar Einzelstücke, welche es so nicht mehr gibt, welche angeboten werden. Im Rausch der Begehrlichkeiten kann es geschehen, dass man sich von seinen Mitbietern beeinflussen lässt, und möglicherweise mehr bietet, als man ursprünglich eigentlich vorgesehen hat. Manche sehen Kunst als Investment, manche als Dekorationselemente oder beides zugleich. Eine Auktion ist somit immer auch ein spannender Wettbewerb mit einer ordentlichen Portion Nervenkitzel mit außerordentlichen Stücken!

Ablauf einer Einlieferung bei WIRTTEMBERG:

| 1 | Online-Anfrage ausfüllen

| 2 | gute Fotos hinzufügen

| 3 | Wir prüfen Ihr Objekt

| 4 | Wir kontaktieren Sie

| 5 | Einlieferung zum vereinbarten Limit (Mindestpreis)

| 6 | Wir fotografieren, beschreiben und katalogisieren

| 7 |  Objekt wird versteigert

| 8 | Überweisung (abzüglich Abgeld=Provision)

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ONLINE-ANFRAGE

Reichen Sie Ihr Objekt zur unverbindlichen Ansicht bei uns ein. Wir prüfen Ihr Objekt an Hand der gelieferten Bilder. Bitte fügen Sie Ihrer Anfrage aussagekräftige und umfangreiche Bilder bei.
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Die traditionelle Auktion

Die Einlieferung

Sie möchten etwas versteigern und haben gleich mehrere Objekte, die Sie unter den Hammer bringen möchten? Die gesamte Menge der Gegenstände, die versteigert werden soll, bezeichnet man als Einlieferung. Haben Sie etwas zu versteigern, so sind Sie ein Einlieferer.

Gründe für eine Versteigerung kann es viele geben, z. B. sind Sie Sammler und möchten einen Teil Ihrer Sammlung verkaufen. Oder die Einlieferung ist ein Nachlass, und Sie (und Ihre Miterben) möchten die Gegenstände zu einem guten Preis verkaufen. Eine Auktion bietet immer die Chance spannende Stücke zu erwerben. Auch Antiquitäten- oder Kunsthändler selbst können per Auktion versuchen, besondere Exponate bestmöglich zu verkaufen!

Viele Auktionshäuser veranstalten über das Jahr hinweg oftmals mehrere Auktionen, hierbei werden meist Objekte aus verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise Gemälde, Kunstgegenstände, Glas, Porzellan, Militaria, Schmuck, etc. angeboten.

Der Vorteil einer Auktion liegt darin, dass Sie als Einlieferer über Gebote einen weitaus besseren Preis erzielen können, als wenn Sie ein Ölgemälde an eine Einzelperson verkaufen, denn Sie wissen nicht, ob es nicht vielleicht doch noch mehr Interessenten gibt, denen genau dieses Bild besonders wertvoll erscheint und die bereit sind, einen höheren Preis dafür zu bezahlen.

Mit einer Auktion erreichen Sie in jedem Fall mehr Kaufinteressenten, als wenn Sie per Kleinanzeige einen Preis nennen, und der Käufer holt das Objekt ab und bezahlt entweder den geforderten Preis – oder verunsichert Sie gezielt und handelt den Preis am Ende noch zu Ihren Ungunsten herunter.

Mit einer Auktion sind Sie jedenfalls statistisch gesehen auf der sicheren Seite.

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Objekte in Augenschein nehmen und prüfen

Die eingelieferten Gegenstände werden von Experten im Auktionshaus gesichtet, katalogisiert, fotografiert und katalogisiert. Die Herkunft wird recherchiert und das „Art-Loss-Register“ hinzugezogen werden, um sicherzustellen, dass es sich nicht um Diebesgut oder Raubkunst handelt. Viele Verkäufer ahnen hiervon überhaupt nichts, sie haben die Stücke einfach nur geerbt.

Haben Sie einen besonders wertvollen Gegenstand zu versteigern, so können Sie von einem Sachverständigen eine Expertise anfertigen lassen, welche die Echtheit der Ware bestätigt und dieser beigefügt wird. Beispiel: Nicht immer hat ein Maler sein Bild nach Fertigstellung signiert – durch das Gutachten eines Experten können Werke anhand von Stil und „künstlerischer Handschrift“ auch einem Maler zugeordnet werden, was den Wert des entsprechenden Bildes natürlich um ein Vielfaches steigern kann.

Haben Sie Gegenstände aus der Kategorie Antiquitäten zu versteigern, so gibt es für jeden Bereich Fachliteratur, mit denen die Stücke verglichen werden können. Gleiches gilt auch u. a. für antikes Spielzeug, Uhren und Münzen.

Sicherheit durch den Experten

Selbstverständlich ist auch zu betrachten, in welchen Zustand sich die Ware befindet – ob sie einwandfrei ist oder Beschädigungen vorhanden sind. Eine endgültige Bewertung der Einlieferung übernimmt letztendlich das Auktionshaus, denn neben der entsprechenden Expertise gilt es auch mit Know-how zu beurteilen, welche Preise z. B. bei ähnlichen Objekten in vorangegangenen Auktionen erzielt wurden – und ob diese sich im realistischen Bereich bewegt haben. Handelt es sich beispielsweise bei dem ähnlichen Gegenstand um ein heiß begehrtes Objekt, welches mehrere Bieter unbedingt haben wollten und sich mit immer höheren Geboten regelrecht darum „stritten“, ist der erzielte Preis eher als „Liebhaberpreis“ zu bewerten. In der kommenden Auktion kann der erzielte Preis nämlich schon wieder ganz anders aussehen. Sie sehen: fundierte Erfahrungswerte und das richtige Augenmaß seitens des Auktionshauses zahlen sich am Schluss aus.

Der Experte sichtet das eingelieferte Material nach Besonderheiten und Zustand; nicht nur die Herkunft spielt hierbei eine Rolle, sondern auch, wie gut das Objekt selbst erhalten ist. Prüfzertifikate werden in Augenschein genommen, die Inhalte fließen in die Warenbeschreibung für den Auktionskatalog mit ein. Die Preise kommen in der Regel durch Vergleiche mit ähnlichen Waren zustande und können natürlich immer nur geschätzt werden. Gibt es Sammler, welche speziell an Ihren Gegenständen interessiert sind, ist das von großem Vorteil für Ihren Verkauf!

Leider gehört bei einer Schätzung auch dazu, überhöhte Erwartungen zu dämpfen und übertriebene Preiserwartungen zu korrigieren. Mit dem Erwecken falscher Hoffnungen ist niemandem gedient, ganz in Gegenteil. Es ist in vielen Fällen besser (und realistisch), lieber mit etwas weniger Geld zu rechnen, und sich hinterher vielleicht sogar überraschen zu lassen, wenn nämlich mindestens zwei Sammler genau nach Ihrem Objekt suchen – und fleißig bieten!

Besichtigung der Objekte

Nun ist es soweit, Ihre Ware wurde ausgiebig in Augenschein genommen sowie beurteilt und steht nun im Auktionssaal zur Besichtigung bereit. Meistens finden in Auktionshäusern die Besichtigungen der Objekte zu festen Zeiten statt – im Normalfall einige Tage vor der eigentlichen Versteigerung, sodass sich Interessenten schon vorab ein Bild der Gegenstände und über deren Zuständen machen können. Handelt es sich um sehr wertvolle Stücke, werden sie hinter Glas, also in abgeschlossenen Vitrinen zur Besichtigung freigegeben. Wer sie besichtigen möchte, wird erst nach Vorlage der Ausweispapiere zur Anschauung vorgelassen.

Diskretion

Hat ein Bieter wenig Zeit oder möchte inkognito im Hintergrund bleiben, kann er einen Kommissionär mit der Besichtigung beauftragen. Kommissionäre prüfen die zu versteigernden Objekte und dürfen diese im Namen des Bieters anschließend ersteigern. Das macht in jeden Fall Sinn, denn ein Kommissionär verfügt über die entsprechende Expertise, die Ware besser einzuschätzen und seinem Auftraggeber Gebotsempfehlungen auszusprechen.

Höre ich mehr …? Ihre Gebote dürfen abgegeben werden!

Geschafft, Ihr Objekt steht zum Verkauf bereit, der Saal ist voll von potenziellen Bietern und alle Onlinebieter sind vor Ihren Bildschirmen! Jeder Bieter wurde registriert (mit Ausweisdokument wie Personalausweis oder Reisepass); telefonische Bieter haben Ihre Unterlagen vorab per Kopie eingereicht. Die Bieter lassen sich in vier Gruppen einteilen:

Saalbieter – diese nehmen persönlich an der Auktion teil oder haben ihren Kommissionär vor Ort, der in ihrem Namen Gebote abgibt.

Telefonbieter – diese müssen nicht vor Ort sein, sondern beteiligen sich per Telefon an der Auktion, etwa wenn die Auktion des begehrten Gegenstandes in größerer Entfernung stattfindet, beispielsweise in einem anderen Land oder auf einem anderen Kontinent. Eine Anreise wäre in dem Fall womöglich zu weit. Diese Methode ist besonders bei der Versteigerung im Bereich Kunst sehr beliebt. Der Telefonbieter wird übrigens bei der Auktion so behandelt, als säße er persönlich im Saal!

Schriftliche Bieter – diese nehmen an der Auktion teil, ohne persönlich in Erscheinung zu treten. Ein schriftlicher Bieter reicht vorab beim Auktionshaus eine Liste jener Gegenstände ein, für welche er gerne bieten möchte – und gibt den höchstmöglichen Preis an, den er zu zahlen bereit ist. In diesem Fall übernimmt das Auktionshaus die Funktion eines Treuhänders, bei Auktionen auch als Biet-Agent bezeichnet. Das Auktionshaus handelt hierbei treuhänderisch und versucht, für den schriftlichen Bieter möglichst den günstigsten Preis zu erzielen!

Internet-Bieter – die Digitalisierung macht es möglich, per Live Auction Gebote abzugeben. Auf diese Weise können Bieter rund um dem Globus quasi vom Wohnzimmer aus Ihre Gebote abgeben, die dann von Mitarbeitern des jeweiligen Auktionshauses an den Auktionator weitergegeben werden.

Bei allen Möglichkeiten einer Gebotsabgabe können die Bieter inkognito bleiben, wenn sie die Anonymität bevorzugen. Es geht ja manchmal auch um größere Werte und nicht jeder möchte preisgeben, dass über seinem Sofa künftig ein Caspar-David-Friedrich hängen wird.

… zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten!

Nun geht es an den Start: Ihre Ware kommt sozusagen „unter den Hammer“ – das heißt, Ihr zu verkaufender Gegenstand wird im Saal so lange angeboten und ausgerufen, bis kein Bieter mehr ein höheres Gebot abgibt. Der Auktionator hält sich während des Prozesses an vorab festgelegte Steigerungsstufen, doch können von Bietern auch spontan höhere Gebote genannt werden, an welche dann das anschließende Folgegebot anknüpft.

Gebote können auch schriftlich abgegeben werden, liegt ein solches Gebot vor, so passt der Auktionator die nächste Preisstufe an das schriftliche Gebot an. Wurden übrigens zwei schriftliche Angebote in gleicher Höhe abgegeben, so erhält derjenige Bieter den Zuschlag, der sein Gebot zuerst abgegeben hat. Den Zuschlag erhält am Ende schließlich der Bieter mit dem höchsten Gebot – der Kauf wird durch das Klopfen des Auktionshammers abgeschlossen und besiegelt!

Nach erfolgtem Zuschlag wird die Rechnung erstellt und das versteigerte Stück nach Zahlungseingang dem rechtmäßigen Bieter übersendet oder übergeben. Hinzu kommen als sogenanntes Aufgeld ein Provision sowie die Mehrwertsteuer. Auch die Transportkosten sind in der Regel vom Käufer zu tragen.

Zu guter Letzt

Auktionen machen immensen Spaß! Sie faszinieren und beinhalten neben dem eigentlichen Procedere noch viele weitere Faktoren: Spannung, Glück, Freude – aber auch eventuell Enttäuschung, wenn man einen erhofften Preis nicht erzielen konnte. In jeden Fall durchlebt man eine ganze Reihe von starken Gefühlen, ob als Verkäufer, Bieter oder auch als Auktionator!

Sie können Auktionen durchaus ein bisschen mit Glücksspiel vergleichen, zudem ist das Flair bei Auktionen ein ganz besonderes – ähnlich einem Spielcasino. Das Ambiente ist meist immer etwas gehoben und bei einer Auktion kann man Dinge anschauen und berühren, die von großem Wert sein können und meist herrausragende Stellung besitzen! Unsere biologische Komponente vom Jäger und Sammler spielt sicher eine nicht unerhebliche Rolle, wenn es darum geht, etwas zu ersteigern – sozusagen „zu jagen“ – und hierbei eine bestimmte Taktik anzuwenden! Alle Gefühle werden hierbei bedient: Begehren, Nervenkitzel, Erwartung, Hoffnung, Spannung pur, Erleichterung, Glück – aber manchmal auch Enttäuschung.

Eine Auktion ist immer ein Wechselbad der Gefühle – und in jedem Fall ein tolles Erlebnis, das Sie auf jeden Fall einmal mitgemacht haben sollten

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